In der Tischlerei kann es lauter sein als auf der Baustelle
Die Holzbranche ist regelmäßig unter den Top 3 der Arbeitsplätze, an denen es zu Lärmschwerhörigkeit kommen kann. Besonders betroffen: Tischler-Lehrlinge, die ohne ausreichenden Schutz an den Maschinen lernen.
Typische Lärmpegel Holzverarbeitung
Besondere Herausforderungen in der Holzverarbeitung
Geschlossene Werkstätten
Tischlereien sind typischerweise geschlossene Hallen. Holzwände und -decken absorbieren zwar besser als Metall, aber Maschinen stehen oft dicht beieinander. Mehrere Maschinen gleichzeitig in Betrieb führt zu einer zusätzlichen Verstärkung des Geräuschpegels.
Lehrlinge besonders gefährdet
Lehrlinge starten oft mit 15 oder 16 Jahren mit ihrer Ausbildung. Für Jugendliche gelten strengere VOLV-Grenzwerte. Um die besten Lehrlinge im Betrieb zu bekommen, können maßgefertigte Gehörschutzlösungen ein zusätzlicher Benefit und ein unverzichtbarer Schutz sein.
Hohe Frequenzen dominieren
Kreissägen und Fräsen erzeugen besonders schrille, hochfrequente Geräusche. Diese Frequenzen können für das Gehör besonders schädlich sein und verursachen den typischen Hochtonverlust der Lärmschwerhörigkeit.