Gehörschutz in der Tischlerei: Oft lauter als gedacht.
Die Holzbranche zählt laut AUVA neben Bau, Metallverarbeitung und dem Kfz-Bereich zu den Branchen mit der höchsten Lärmschwerhörigkeits-Gefährdung in Österreich. Besonders betroffen sind Tischler-Lehrlinge, die ohne ausreichenden Schutz an den Maschinen lernen.
Besondere Herausforderungen in der Holzverarbeitung
Geschlossene Werkstätten
Tischlereien sind typischerweise geschlossene Hallen. Holzwände und -decken absorbieren zwar besser als Metall, aber Maschinen stehen oft dicht beieinander. Mehrere Maschinen gleichzeitig in Betrieb führen zu einer zusätzlichen Verstärkung des Geräuschpegels.
Lehrlinge besonders gefährdet
Lehrlinge starten oft mit 15 oder 16 Jahren mit ihrer Ausbildung. Für Jugendliche gelten strengere VOLV-Grenzwerte. Lehrlinge starten oft mit 15 oder 16 Jahren mit ihrer Ausbildung. Für Jugendliche gelten strengere VOLV-Grenzwerte, weshalb maßgefertigte Gehörschutzlösungen hier einen besonders wichtigen und unverzichtbaren Schutz bieten.
Hohe Frequenzen dominieren
Kreissägen und Fräsen erzeugen besonders schrille, hochfrequente Geräusche. Diese Frequenzen können für das Gehör besonders schädlich sein und verursachen den typischen Hochtonverlust der Lärmschwerhörigkeit.